Selbstliebe lernen

Muss ich mich erst ändern, damit ich mich dann, in meiner besseren Version annehmen und lieben kann?
Und was mache ich bis dahin? Und wird es mir ausreichen, wenn ich mich verändert habe?
Wann genau wird der Punkt gekommen sein, an dem ich mir erlaube, so zu sein, wie ich bin?

Warum ist es gut für mich, wenn ich mich selbst liebe?

Mich nehmen, wie ich bin, heisst für mich: mich jetzt so nehmen, wie ich jetzt gerade bin.
Also quasi in jedem Moment. Was geschieht, wenn ich wütend, ärgerlich oder gerade hart bin
und ich will das nicht haben? Was macht der Widerstand gegen das, was da ist, mit mir?
Natürlich kann ich mich auf Veränderung ausrichten, mich entwickeln wollen. All das geht mit Liebe
und freundlicher Zuwendung viel besser, als mit strenger Kritik. Die freundliche Zuwendung
(was immer ich auch gemacht habe, das ich mir nicht verzeihen kann) ist der Turbo, der mich sicherer, angenehmer und nachhaltiger zu meiner erwünschten Veränderung bringt. Wie fühlst du dich, wenn du dich kritisierst, dich runtermachst und dich mit Vorwürfen überhäufst? Wieviel Kraft raubt dir das?
Wieviel Zeit zieht dich das aus dem schönen Leben raus? Wie lange läufst du mit einen unguten Gefühl
durch dein Leben, dass dich genau daran hindert, zu deinem Ziel zu kommen?
Wäre es nicht angenehmer, leichter, direkter und effektiver, Du könntest mit dir selbst freundlich sein?

Warum ist es gut für anderen Menschen,
wenn ich mich selber mag?

Zu Zeiten, wo ich mich selber nicht mochte, brauchte ich es unglaublich dringend,
dass andere Menschen mich lieben, loben, wertschätzen und anerkennen. Ich war wie ein Junkie.
Ich tat viele Dinge in meinem Leben um diese Anerkennung von Außen zu bekommen.
Ich war darauf ausgerichtet, schnell zu spüren, was die anderen brauchten um ihnen genau das zu geben.
Aber nicht aus Liebe. Sonden, damit sie mir dann ihrerseits geben, was ich brauchte.

Ich konnte meinen Freunden nicht richtig zuhören, denn ich wollte ja immer und ständig etwas von ihnen.
Sie mussten mir auf verschiedensten Wegen versichern, dass ich „ok.“ bin, etwas Besonderes, liebevoll,
einfach nur wundervoll und das der Rest der Welt das im Zweifelsfall einfach nur noch nicht erkannt hat,
oder sich im Unrecht befindet. Um die dreißig konnte ich den schalen Geschmack deutlich spüren,
der in den Worten meiner Freunde lag, wenn sie sagte: „Ach, lass doch die anderen. Die sind doch doof.“
Mir wurde immer klarer: es kann nicht sein, dass die anderen falsch sind und ich bin richtig.
Es konnte auch nicht sein, dass ich falsch war und die anderen waren immer richtig.
Das ganze gedankliche Konzept von Richtigsein/ falschsein geriet ins Wanken und mit ihm andere Konzepte.

Warum ist es gut für die Welt, wenn ich mich selber mag?

Erinnere Dich bitte mal kurz an eine konkrete Situation, in der Du Dich mochtest.
Nimm Dir dafür ein Minütlichen Zeit. Kannst Du die Situation vor Augen sehen? Kannst Du Dich spüren?
Du hast Dich rund und wohl mit Dir gefühlt, nicht gezweifelt und warst mit Dir einverstanden.
Wie hat sich das angefühlt? War da Frieden in Dir?

Wenn in Dir Frieden ist, dann bist Du freundlich mit anderen Menschen. Du zettelst keinen Streit an,
bist bereit etwas zu geben, hast Verständnis und interpretierst Dinge, die geschehen eher freundlich.
Damit bist Du eine Stütze für die Welt.

Welche Glaubenssätze verhindern, das ich mich lieben kann?

Glaubenssätze sind Gedanken, die ich für wahr halte. Gedanken haben erst einen Einfluss auf mein Lebensgefühl, wenn ich sie glaube. Folgende Glaubenssätze habe ich in meinen 17 Jahren, die ich nun schon mit The Work arbeite immer wieder gehört und mit mir und anderen überprüft:

  • ich bin nicht gut genug
  • ich habe etwas falsch gemacht
  • ich bin ein Versager
  • ich muss etwas tun
  • ich muss an mir arbeiten
  • ich kann das nicht
  • ich brauche es, dass andere mich mögen
  • ich habe nicht genug Zeit
  • ich sollte weiter sein, als ich bin
  • mein Leben ist anstrengend
  • keiner versteht mich
  • ich sollte wissen, was ich tun soll
  • ich brauche Kontrolle
  • ich muss perfekt sein (Link zum Video auf YouTube)
  • ich muss mich entscheiden
  • so, wie ich bin, kann man mich nicht lieben

 

Möchtest Du Dich diesem Thema ausführlich widmen, dann komm in dieses Seminar:
„Die Kunst, sich selbst zu lieben, ohne ein Egoist zu sein.“
Hier wirst Du belastende Glaubenssätze los, bekommst ein klareres und freundliche Gefühl zu Dir selbst
und lernst, warum Du ok bist, so wie Du bist.

Hilfreiche Vorlektüre:

Bin ich die Liebe meines Lebens?
Kann ich mich an mir selbst erfreuen? Oder brauche ich Bestätigung von anderen, Ablenkung und Betäubung, um mich in meinem Leben wohl zu fühlen? Wie wäre ein Leben, in dem ich rund und satt in mir selber sitze?
Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie sich nicht mehr von anderen Menschen
oder Umständen abhängig machen müssen und zu ihrem eigenen, wunderschönen Leben finden.

Coaching mit »The Work« — für die wichtigste Person in Ihrem Leben:
Sie selbst.

Über mich
Ich will ja loslassen, Autorin Ina Rudolph

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