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Wie Dich die Suche nach dem Glück unglücklich machen kann

Die Suche nach dem Glück soll mich glücklich machen, klar.
Wozu schuften wir uns denn sonst ab?
Wozu lesen wir all diese Bücher?
Wozu brauche ich noch einen Partner oder Freunde?
Wofür hab ich Prosecco im Kühlschrank?
Glücklich sein ist schön, ohne Frage.

Aber die Sucht oder die Suche nach dem Glück hat die Kraft, Dich eher unglücklich zu machen.

Immer wieder begegnet mir Menschen, die seit Jahren suchen.
Eigentlich wünschen sie sich eine Tablette, die sie einwerfen können und alles ist gut.
Wenn dieses Seminar es ihnen nicht gibt, wird es vielleicht das Nächste sein.
Jetzt gleich sofort wollen sie alle Probleme los sein. Was sie bekommen: viele Enttäuschungen.
Dennoch finden sie die Suche dem Glück richtig. Es ist doch so gut gemeint.
Vielleicht kaufen sie sich das dreißigste Buch in der Abteilung Lebenshilfe.
Die vorigen neunundzwanzig waren in Bezug auf die Suche nach dem Glück eine Enttäuschung.
Nach dem Lesen eines Buches hat das Glücksgefühl nur zwei Wochen angehalten. Zu kurz. Eindeutig.
Sie suchen nach anhaltender Veränderung, nach dem immerwährenden Glück und es gelingt ihnen nicht.
Wie fühlt es sich an, etwas zu wollen, was nicht geht?
Genau. Da fühlt man sich hilflos, machtlos und ohnmächtig.

Ohne die Suche nach dem Glück

Wenn Du magst, atme einmal tief durch und lehne Dich zurück.
Wer wärest Du ohne die Suche nach dem Glück?
Wer wärest Du, wenn es jetzt im Moment nicht anders sein müsste, als es ist?
Gib Dir mal einen Moment, das zu spüren.
Wie wäre es, wenn Nichts, aber auch gar nichts anders sein müsste, als es jetzt gerade ist?
Wie fühlt sich das an?

Wenn Du die Gedanken nicht glaubst, die Dir sagen:
– es sollte leichter sein,
– es sollte anders sein
– Menschen sollten freundlicher sein
– Autofahrer sollten umsichtiger fahren
– Politiker sollten eine Lösung haben
– es sollte mehr Geld da sein
– ich sollte glücklicher sein

Wer wärest Du ohne diese Gedanken?

Wer bin ich, Ina, ohne diese Gedanken?
Ich spüre meinen Körper, bemerke, dass ich atme.
Ich kann spüren wo ich sitze, und das ich in Sicherheit bin.
Ich höre Geräusche, trinke einen Schluck Wasser. Alles ist, wie es ist. Ruhig. Angenehm.

Der Witz ist: das was ist, ist sowieso immer schon da. Realität.
Dein Verstand kann erst im Nachhinein sagen, das es anders sein soll, das es nicht so sein soll,
wie es aber gerade ist. Er geht in den Widerstand mit der Wirklichkeit und sagt: NEIN zu etwas,
was aber existiert.

Was hat man davon? Im harmlosen Fall ärgert man sich vielleicht oder hat schlechte Laune.
Wenn man das öfter praktiziert, kann es zu Wut und Hassgefühlen kommen,
oder zu Schwächegefühlen und Frust oder Beidem. Im argen Fall kommt man gar nicht mehr zurecht,
da man nur noch in einer Parallelwelt lebt. In der Welt, wie sie sein sollte.
Diese erdachte Welt existiert nur in der Vorstellung und auf Schritt und Tritt
verstößt in der realen Welt jemand dagegen. Einschließlich man selbst.

Mit diesem Buch kannst Du lernen, den Widerstand loszulassen

Die Suche nach dem Glück macht viele Menschen paradoxerweise eher unglücklicher.
Und wenn sie es nicht schaffen, glücklicher zu sein, werden sie Experten darin, sich selbst zu verurteilen,
sich den Titel Niete oder Versager zu verleihen und dann kreuzunglücklich zu sein.

Solange Du Dich im Suchmodus befindest, gehst Du davon aus, dass das Glück anderswo ist.
Jedenfalls nicht hier. Nicht jetzt. Nicht in Dir.
Dort ist es aber. Jetzt schon.

Gibt es etwas, was wichtiger ist, als glücklich sein?
Welche Art Glück brauche ich nicht zu suchen?
Was steht schon immer für mich bereit und braucht lediglich benutzt werden?
Für mich ist es: lebendig sein, wahrhaft sein, bereit sein, alles zu kosten, mich öffnen.
Wahrnehmen, was jetzt schon alles da ist. Ohne Urteile.
Was ist es für Dich?

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Über Ina Rudolph

Zwanzig Jahre hat sie als Schauspielerin gearbeitet, dann lernte sie THE WORK kennen und lieben. Sie schreibt Bücher darüber, gibt Seminare, und hilft Menschen in Einzelsitzungen, bessere Perspektiven zu sehen als Kummer und Schmerz. Wenn Sie mehr wissen wollen, schreiben Sie doch eine Nachricht über das Kontaktformular.

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12 Kommentare

  1. Bernd Scherer

    Ein sehr schönes und ansprechendes Buch, eben mitten Im Leben !

    Antworten
  2. Barbara J. Schoenfeld

    Ach ja, wenn es denn doch nicht so schwer wäre und man nicht wider besseren Wissens immer wieder drauf reinfallen würde….und sich wieder in der Vergangenheit oder in der Zukunft im Kopf aufhalten würde….
    aber ich arbeite dran. Danke für die Erinnerung.

    Antworten
    • beate

      Du musst nicht dran „arbeiten“,. Erlaube es, dann ist es DA. Alles ist DA, wenn DU DA bist.Dann kann es dich auch erreichen oder besser gesagt, du kannst wahrnehmen, daß alles da IST.

      Antworten
  3. Ralf Becker

    Der Wunsch beinhaltet schon das Verlassen der Gegenwärtigkeit, weil ein Wunsch immer eine Projektion in die Zukunft ist.
    Du machst uns das auf eine schöne und klare Weise verständlich. 🙂

    Antworten
    • Ina Rudolph

      Danke, Ralf. Glück ist immer nur Jetzt, wie alles andere auch ;-). Oder?

      Antworten
  4. Nina

    Schöner Artikel – aber ziemlich viele Rechtschreibfehler. Was die Lesefreude zumindest bei mir etwas trübt. Nur so als kleiner Hinweis, nicht böse gemeint.

    Antworten
    • Ina Rudolph

      Liebe Nina, ich danke Dir! 🙂
      Du hast wahrscheinlich Recht. Seit der Rechtschreibreform fühle ich mich unsicher, was die Rechtschreibung betrifft. Ich habe schon jemanden, der die Texte immer gegen liest, bevor ich sie veröffentliche. Und nun sind immer noch Fehler drin? Bei den Büchern gibt es zum Glück Lektoren, die mir alles korrigieren.. hm… Hast Du Lust, meine Artikel zu lesen und dann zu korrigieren und ich schenke Dir meine Bücher (falls Du die noch nicht hast) ?

      Antworten
      • Nina

        Liebe Ina,

        na, das ist ja mal ein tolles Angebot! Doch ich habe deine Bücher bereits (worüber ich sehr froh bin) und ich mag mir auch nicht die Zeit nehmen für regelmäßiges Korrigieren. Wenn du magst, schicke ich dir aber gern die Fehler in diesem Text – die Zeit würd‘ ich mir glatt nehmen, wenn ich schon meckere…und ganz so viele sind es auch nicht 😉 In jedem Fall: Danke für diesen Artikel und die Inspiration, die ich immer wieder aus deinem Blog ziehe!

        Nina

        Antworten
  5. Nina

    P.S. Und eine schöne Work „Blogposts sollten möglichst fehlerfrei sein.“ 🙂

    Antworten
  6. Gabriele Valerius-Szöke

    Schöner Artikel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Glück meist nur ein Momentaufnahme ist, ein Augenblick, den ich bewusst wahrnehme. Allerdings werde ich deine Anregung mal ausprobieren und schauen, ob es dann noch besser klappt.
    Eine Frage hätte ich dann aber noch, bedeutet das denn, dass man sich keine Ziele mehr setzen sollte?
    Liebe Grüße
    Gabi

    PS: Eine kleine Anregung, mir fiel es schwer, auf dem grauen Hintergrund zu lesen.

    Antworten

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