Kann ich Sexualität genießen, fühle ich mich lebendig. Sie gibt mir Kraft und verbindet mich mit einem anderen Menschen auf einer intuitiven Fühlebene. Für viele ist Sexualität, nach einem überwiegend „kopfigen“ Tag, eine Möglichkeit, sich dem Fühlen zuzuwenden. Manche mögen sich weich und zärtlich verbinden, andere lieben einen kräftigen Ausdruck. Einige mögen es spielerisch und es gibt Menschen, die sich nur öffnen können, wenn sie sich lange mit dem gleichen Partner vorgetastet haben. Und es gibt Menschen, die sich aus Sex nicht viel machen. Alle Spielarten sind unter dieser Sonne vorhanden.
Was alle vereint ist:
Sex ist erfüllend, wenn ich spüren kann, wonach mir wirklich ist. Wenn ich mir erlaube, an diesem Wohlgefühl langzugehen. Wenn ich mich nicht gedanklich unter Druck setze. Belastende Glaubenssätzen über den Körper zum Beispiel, können die Entfaltung von Lust blockieren. Wenn ich glaube, perfekt aussehen zu müssen. Wenn ich mich zu dick oder zu dünn finde. Wo sind dann meine Gedanken, während des Liebesspiels? Suchen sie nach Möglichkeiten, mich in einem vorteilhafteren Licht erscheinen zu lassen? Suchen sie nach Verstecken? Und kann ich mich öffnen und hingeben, wenn ich in Gedanken damit beschäftigt bin, mich anders haben zu wollen?
Was verhindert, dass wir Sexualität genießen?
Manche Frauen wundern sich, dass sie keine Lust mehr empfinden. In den Einzelsitzungen sehen wir dann deutlich, auf welche Weise sie ihre Lust unterdrücken. Und das beginnt meist nicht erst da, wo sich der sexuelle Akt anbahnt. Kann ich meine Impulse spüren, auf sie hören und ihnen folgen? Vielleicht fällt es mir tagsüber nicht so auf und erscheint natürlich, dass ich dem, was mir gut tut, nicht folge. Daran haben sich viele Menschen schon gewöhnt und sie halten es für „normal“.
Glaubenssätze wie:
- Es kann doch nicht jeder einfach machen, wozu er Lust hat
- Man kann doch nicht nur nach dem Lustprinzip leben
- Man muss Kompromisse machen u.a.
verhindern, dass wir uns erlauben, überhaupt hinzuspüren. Wahrzunehmen, wonach mir jetzt gerade ist und einen Weg zu finden, mir das zu erlauben. Mich mit dem, was für mich passend ist und dem, was für den anderen passt zu verbinden und von dort aus die Reise anzutreten.
Welche Denk,- und Verhaltensmuster habe ich in meinem Leben? Schaue ich mehr auf das, was der andere möchte? Glaube ich, den anderen nur bei mir halten zu können, wenn ich ihm/ihr den Sex so biete, wie er/sie es gern hat? Und wer wäre ich ohne diese Gedanken?
Kann ich Sexualität genießen, wenn ich glaube: „ich muss….“?
Wo gibt es in Deinem Sex ein MUSS?
– Muss es zum Orgasmus kommen?
Und könnte es nicht sein, dass meine Lust und die Bereitschaft mich fallen zu lassen, größer ist, wenn ich mir kein Ziel setze?
– Muss es in einer bestimmten Häufigkeit zu Sex kommen?
Was geschieht in meinen Gedanken, wenn der Tag naht, an dem
„wir es mal wieder machen sollten“?
Wie aufgeschlossen bin ich dann, wenn es soweit ist?
– Muss ich alles mögen, was mein Partner mag?
Wie erfrischend könnte es sein, kreative Lösungen zu finden?
– Muss ich es mit mir selber ausmachen, wenn sich mein Lustempfinden ändert, Schwankungen unterliegt?
Und welchen Einfluss hat das auf die liebevolle Verbindung zu meinem Partner und auf die Entfaltung von Lust, wenn ich glaube, damit alleine klar kommen zu müssen? Fühle ich mich dann verbunden?
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Sehr treffend und gut geschrieben. Das geht mir genau gleich. Sobald ich die Helikopteroptik anwende, erfahre ich Leichtigkeit und Freude.